Schlagwort-Archive: Prototypen

Hürner-Funken: Prototypen aus Polypropylen

Schnell zu Prototypen und Kleinserien – Der 3D-Druckereinsatz bei Hürner-Funken ist sehr typisch für die Industrie und genau deshalb ein gutes Beispiel dafür, welche Vorteile der 3D-Druck im Alltag einer Entwicklungsabteilung bringen kann. Weiterlesen

Summer School in Südafrika: Der PRotos V3 im Einsatz für Forschung & Entwicklung

Forschung und Entwicklung im Bereich Additiver Fertigung – die FH Aachen vermittelt wichtige Inhalte zum Thema 3D-Druck um Studierende optimal auf berufliche Tätigkeit nach dem Studium vorzubereiten. Weiterlesen

Prototypenbau einer Kamerahalterung für Airbus Helicopters mit X400

Für die Anwendung von Observierungskameras steht Airbus Helicopters aktuell vor dem Projekt eines Erweiterungsanbaus von Kamerahalterungen für Ihre Hubschrauber. Mit Hilfe des German RepRap X400 werden zunächst Prototypen angefertigt. Weiterlesen

TAKATA PlasTec GmbH: Prototypen mit 3D Drucker X1000

Die TAKATA PlasTec GmbH hat ihre Prototypen bisher von externen Dienstleistern im STL und SLS erstellen lassen. Da dies mit hohen Kosten verbunden ist, hat sich das Unternehmen nach Alternativen umgesehen. Durch den Einsatz des X1000 3D Druckers von German RepRap kann die TAKATA PlasTec GmbH ab sofort die Entwicklungskosten und -dauer von Prototypen stark reduzieren. Konkret bedeutet dies, dass die Durchlaufzeiten in der Fertigung um mehrere Tage reduziert werden. Dadurch lassen sich nun auch Musterteile anfertigen, die bisher sehr aufwendig in der Herstellung waren und sich nur schwer rechneten. Weiterhin kann die TAKATA PlasTec GmbH jetzt Konzeptstudien im Bereich Türverbauung für ihre Kunden erstellen. In den Studien werden beispielsweise die Türverkleidungen der LKW’s anhand einzelner, detaillierter Konstruktionen zunächst als Prototypen gedruckt und anschließend getestet. Unter Berücksichtigung der Anforderungen des Kunden, bezüglich fertigungstechnischer oder funktionaler Sicht, können dann unterschiedliche Prototypen erstellt werden. Die Musterteile müssen schnell und kostengünstig verfügbar sein, um diese dann für die Konzeptstudien einsetzen zu können. Anhand derer besteht nun die Möglichkeit des einfachen und schnellen Erstellens von Vorrichtungen und Aufnahmen für die Fertigung. „Die Kosten für die externe Wertschöpfung werden reduziert und es ergeben sich Möglichkeiten, Teile zu erstellen, die bisher aufgrund von hohen Kosten eher abschreckten, um tatsächlich umgesetzt zu werden“, berichtet Kevin Rogers, Manager Application Engineering, TAKATA PlasTec GmbH.

TAKATA PlasTec_small

Die besondere Herausforderung beim Drucken von großen Bauteilen besteht darin, die Druckvorbereitung zu optimieren. Hier können die Laufzeiten durch geschicktes Zusammenstellen und Positionieren der Teile im Druckraum minimiert werden und so die Qualität des Druckergebnisses verbessern. „Der X1000 ist der erste Drucker der für den industriellen Einsatz optimiert ist und die für Bauteile in den von TAKATA benötigten Dimensionen abdeckt. Unsere langjährige Erfahrung im Bereich 3D Druck hat sicherlich dazu beigetragen und wir freuen uns, dass sich TAKATA für unser Produkt, den X1000, entschieden hat“, erklärt Florian Bautz, Geschäftsführer German RepRap GmbH.

Aufgrund der hohen Verzugsneigung von ABS und der Bauteilgrößen wird bei der TAKATA PlasTec GmbH hauptsächlich PLA verwendet. Um Unterscheidungseffekte bei den Bauteilen zu erzielen, werden verschiedene Farben eingesetzt.

Die TAKATA PlasTec GmbH ist ein Entwicklungs- und Serienlieferant für Interieur- und Exterieur-Kunststoffsysteme in der Automobilbranche und bedient Kunden wie Daimler AG, SCANIA, DAF. Dazu gehören Türverkleidungen, Dekorblenden und Außenbeplankungen für LKW oder Gehäuseteile aus Kunststoff für Elektrogeräte im Consumer-Bereich. Durch den 3D Drucker können Musterteile im Rahmen von Entwicklungen erstellt werden, um damit Einbauversuche oder Konzeptuntersuchungen intern und beim Kunden umzusetzen.

Airbus Helicopters: Prototypen mit 3D Drucker X400

Die hohen Entwicklungskosten für Funktionsmodelle reduziert Airbus Helicopters künftig unter anderem mit Hilfe von 3D Druckern. Ein Beispiel dafür sind die Scheibenwischer der Helicopter. Dafür wird ein neues System entwickelt. „In diesem Zusammenhang sind viele Tests erforderlich hinsichtlich Funktionalität und Wartbarkeit sowie auch in Bezug auf Installationsfähigkeit und den künftigen Herstellungsprozess“, erläutert Frank Singer, Manager Engineering bei der Airbus Helicopters Deutschland GmbH.

Nach den Computeranimationen wurde die Funktionalität mit einem Prototypen aus dem 3D Drucker geprüft. Getriebe, Hebel und Schäfte wurden schnell und kostengünstig mit einem 3D Drucker hergestellt. Gewinde, Lager und Hülsen sind nachträglich in das 3D Modell eingebaut worden. So entstehen funktionale Prototypen, deren Zusammenspiel einfach zu prüfen ist.

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Der weltweit führende Hubschrauberhersteller verwendet für die 3D Objekte einen X400 3D Drucker von German RepRap. Die Vorteile des 3D Drucks zeigen sich laut Frank Singer in wesentlich niedrigeren Kosten gegenüber herkömmlichen Herstellungsmethoden wie CNC-Fräsen und in der Möglichkeit, dem Kunden bereits in einem frühen Entwicklungsstadium nicht nur eine CAD-Zeichnung, sondern ein funktionales Modell präsentieren zu können.