Lindner Group druckt vor dem Bauen in 3D

GermanRepRap_LindnerGroupKG  Die Lindner Group, ein Familienunternehmen mit Sitz im niederbayerischen Arnstorf, ist Europas Europas führender Spezialist in den Bereichen Innenausbau, Fassadenbau und Isoliertechnik. Das Unternehmen zählt zirka 6000 Mitarbeiter, zu denen auch Benjamin Kapfinger und Hermann Straubinger aus der Abteilung CAD-Systembetreuung gehören. Dort ist seit letztem Jahr auch das Thema 3D-Druck angesiedelt. GermanRepRap_LindnerGroupKGHäufig sind Prototypen zu fertigen, zum Beispiel von Strangpressprofilen für Kabeldurchführungen. Diese hat man in der Vergangenheit aus Vollmaterial erodiert. „Das waren Kosten von 800 bis 1000 Euro nur für ein Funktionsmuster“, so CAD Systembetreuer Benjamin Kapfinger. Man wollte mit 3D Druck schneller und günstiger sein. Nach einer ausgiebigen Marktbeobachtung entschied man sich bei der Lindner Group für einen German RepRap 3D-Drucker X400. Eines der wichtigsten Kriterien war der Bauraum in Kombination mit einem günstigen Preis. „Neben dem Preis hat uns bei German RepRap vor allem die Kompetenz der Mitarbeiter dort überzeugt“, sagt Kapfingers Kollege, Hermann Straubinger. Es gibt nicht viele Formen, die die beiden noch nicht gedruckt haben. Benjamin Kapfinger hält den Detailausschnitt einer Deckenverkleidung mit Rosetten in ca. 30 x 20 cm Größe in der Hand. „Das haben wir dem Kunden vorgelegt. Das Original wird später tiefgezogen und vergoldet.“ Auch Türdichtungen kommen in der Entwurfsphase bereits aus dem 3D-Drucker. Sogar ein komplettes Modell einer Dachkonstruktion im Maßstab 1:25 wurde bereits gedruckt. GermanRepRap_LindnerGroupKG„Wir hatten noch nie so richtig schlechte Ergebnisse.“ Man habe schon öfters 24 Stunden durchgedruckt – ohne Probleme. Die Maßgenauigkeit sei sehr gut. Die Schichtstärke werde nicht einmal ausgenutzt. „0,25 mm Schichtstärke sind zu 99 Prozent ausreichend“, so Hermann Straubinger. Am wichtigsten sei die Genauigkeit der X- und Y-Achse, und dass kein Versatz der Lagen übereinander entstehe. Der Dienst wird von den Abteilungen gerne angenommen, mit steigender Tendenz. Mittlerweile kämen auch Anfragen in Richtung Kleinserienproduktion von bis zu 1000 Stück. PDF Kundenbericht