Datenaufbereitung für den 3D-Druck – Schwerpunkt FFF/FDM-Druckverfahren Methoden und Werkzeuge

Datenaufbereitung für den 3D-Druck 

– Schwerpunkt FFF/FDM-Druckverfahren, Methoden und Werkzeuge –

Sie haben in einem CAD-System oder mit einem Scanner ein 3D-Modell im STL- oder STEP-Format erstellt und wollen Ihr 3D-Modell auf einem 3D-Drucker im FFF/FDM-Verfahren ausdrucken.

Um gute Druckergebnisse zu erzielen, ist in der Regel eine Nachbearbeitung des 3D-Modells erforderlich. Außerdem ist schon beim Design viele zu beachten. Dazu gehören u.a. minimale Wandstärken, Offsets bei Passungen und vieles mehr. Dies ist zudem abhängig vom verwendeten Druckverfahren und vom Material. Es stellen sich Fragen wie:

– kann ich auf Null konstruieren?

– welche Triangulation (Auflösung) und Maßeinheit verwende ich?

– Lässt sich das Teil auf einem günstigen FFF/FDM 3D-Drucker drucken?

Viele CAD-Systeme erzeugen bei komplexen Modellen fehlerhafte STL-Dateien, die auch aus Designfehlern entstehen. Diese STL-Dateien müssen vor dem Drucken repariert werden.

Besonders bei gescannten 3D-Modellen müssen die Daten nachbearbeitet werden, weil durch Rauschen beim Scan Fransen am 3D-Modell entstehen, die man glätten muss.

Häufige Fehler in den STL-Dateien (Drahtgittermodell) sind Löcher, undefiniert Wandstärken, ungewollte doppelte Facetten, umgestülpte Volumenkörper und vieles mehr.

Es gibt eine Reihe von Software-Tools, um fehlerhafte STL-Datei zu reparieren. Aber Vorsicht, denn diese automatische Reparatur kann auch ungewollt die Geometrie des Modells verändern.

Bei Modellen mit großen Überhängen kann es vorteilhaft sein, das Modell in zwei Teilen zu drucken und später wieder zusammenzufügen. Auch für das Teilen der STL-Dateien gibt es Software-Tools. Ob und wo das Modell geteilt werden sollte ist Erfahrungssache. Es kann auch helfen die Erzeugung der Stützstrukturen nicht dem Slicer zu überlassen, sondern selbst zu zeichnen. Auch die Lage (aufrecht, liegend, stehend) in der das Objekt gedruckt wird, hat sehr große Auswirkungen auf die Qualität, Genauigkeit, Festigkeit des gedruckten Objekts.

Seminarziel:

In diesem Seminar lernen Sie die wichtigsten Software-Tools und ihre Vor-und Nachteile kennen. Erfahrene Referenten zeigen Ihnen, wie Sie Fehler in einer STL-Datei beheben und die Datei so verändern, dass Sie mit dem Ergebnis des von einem FFF/FDM-Drucker gedruckten Modells zufrieden sind. Wir erklären Ihnen den Aufbau eines Drahtgittermodells und die Dateistruktur einer STL-Datei.

Alle Teilnehmer üben mit einem Softwaretool am eigenen Laptop die kontrollierte Reparatur von STL-Dateien und deren Optimierung für den 3D-Druck.

Für die Übungen stellen wir Beispiel 3D-Modelle bereit, zudem können Sie auch eigene 3D-Modelle mitbringen.

Voraussetzungen

– Grundkenntnisse in CAD

– Eigener Laptop mit Windows 7 oder Windows 8

– Vorteilhaft: etwas Druckerfahrung mit FFF/FDM-Druckern

Seminarort: München

Dauer: 2 Tage

Termine auf Anfrage: info@germanreprap.com